Von Lehrern

Beim Kampfsport – Training begegnen einem immer wieder Lehrer, die das Machen oder in diesem Fall besser, das Begehen von Fehlern als Ausdruck von mangelnder Ernsthaftigkeit, Einstellung oder wie es immer so schön heißt, als mangelnden Geist verstehen.
Bei solchen Menschen möchte, darf man keine Fehler machen, aber wie soll man lernen ohne Fehler zu machen?
Wie soll man aus seinen Fehlern lernen, wenn jeder Patzer zu einem Legitimationsproblem wird?
Wie soll man Korrekturen annehmen, wenn in jeder die unausgesprochene Aussage : „…mit der Einstellung bis du hier fehl am Platze!“ mitschwingt?

Wie ist dieses Verständnis von Lehren mit der Idee des „Do“ zu vereinbaren ?

Ein Kommentar zu “Von Lehrern”

  1. black_dude
    6. September 2007 | 13:12

    Es gibt eben nur zwei Wege, mit seiner eigenen Fehlbarkeit umzugehen: a) sie leugnen und b) sie akzeptieren. Lehrer zu werden ist die beste Wahl, wenn man seine Fehlbarkeit leugnen will. Da ist es dann egal, ob man Grundschul- oder Budo-Lehrer wird. Aber wer noch Lehrer braucht, ist noch nicht auf dem Weg. Wer ernsthaft den Weg (Do) gehen will, der muß sein eigener Lehrer werden. Zen heißt, den Fußboden zu wischen - und du mußt es selber tun…

Hier kommentieren: